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Ohne Furcht und Adel
inkl. Erweiterung: Die dunklen Lande

Ein Spiel von Bruno Faidutti
erschienen im Hans-im-Glück-Verlag



Diese Variante betrifft nur die Verteilung der Charaktere im Spiel für zwei Spieler.

Und so läuft das Ganze:

Um das endlose Aussuchen der Charaktere zu Beginn abzukürzen, nimmt der König alle acht Charakterkarten und mischt diese. Die oberste schaut er an und legt sie beiseite. Von den restlichen sieben Karten gibt er verdeckt sich selbst zwei und dem Gegner ebenfalls zwei. Die übrigen drei Karten kommen wiederum auf die Ablage.

Da es nur darum geht, dass jeder Spieler zwei Charaktere bekommt und der König zusätzlich von einer Karte weiß, dass sie nicht im Spiel ist, ist es eigentlich egal, wie die Verteilung der Karten abläuft.

Folgendes Schema hat sich aber etabliert:
Die erste Karte wird angeschaut und abgelegt, dann geht es weiter in der Reihenfolge
König - Ablage - Gegner - Ablage - König - Ablage - Gegner.

Danach geht das eigentliche Spiel los, indem der König den ersten Charakter (Meuchler) aufruft.

Um etwas näher an den Originalregeln zu bleiben, kann der König auch sich selbst und seinem Gegner jeweils drei Karten geben, von denen jeder sich zwei Charaktere aussucht.


Die dunklen Lande

Die Erweiterung "Die dunklen Lande" funktioniert im Prinzip ähnlich.

Alle Charaktere – also sowohl die des Grundspiels als auch die der Erweiterung mit Ausnahme der Königin – werden gemischt, dann schaut der König eine Karte an und legt sie ab, anschließend verteilt er an sich und seinen Gegner je zwei Karten.

Beim Aufruf der Charaktere wird immer zuerst der Charakter des Grundspiels, danach derjenige der Erweiterung mit derselben Nummer aufgerufen und abgehandelt.

Meuchler, Hexe und Dieb nennen als "Zielperson" allerdings keinen Charakter, sondern dessen Nummer. Wählt ein Dieb etwa "Nummer 5", so trifft er gleichzeitig Prediger und Ablassprediger, d. h. wenn der Gegner nur einen dieser Charaktere besitzt, war der Diebstahl erfolgreich.
Hat ein Spieler beide Charaktere einer Zahl und der Meuchler nennt diese Zahl, darf der Meuchler sich aussuchen, welchen der Charaktere er meuchelt.
Hat ein Spieler den Intriganten, so wechselt der König einfach den Spieler, unabhängig davon, wer ihn gerade hatte.


Variante für mehrere Spieler

Das ganze funktioniert natürlich auch bei mehreren Spielern.

Die Charakterauswahl zu Beginn einer jeden Runde ist ein sehr langwieriges Unterfangen, zudem haben alle Spieler bis auf jeweils einen während der Auswahlphase nichts zu tun.

Um das zu vermeiden, nimmt der König sämtliche Charakterkarten, mischt diese, schaut die oberste an und legt sie verdeckt ab. Dann verteilt er an jeden Spieler verdeckt eine Karte.

Das Spiel wird dadurch natürlich weniger taktisch, geht dafür aber wesentlich flotter voran.


Kommentare, Wünsche und Fragen bitte per Mail an mich!


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Das Urheberrecht für das Spiel Ohne Furcht und Adel liegt beim Autor Bruno Faidutti und beim Hans-im-Glück-Verlag.
Dies ist lediglich eine Fanpage und mit dem Verlag oder dem Autor nicht verbunden und nicht von ihnen geprüft worden.