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Pantheon
Ein Spiel von Michael Tummelhofer, erschienen im Hans-im-Glück-Verlag
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Dieses ansonsten so wunderbare Spiel krankt leider an einem sehr schwerwiegenden Problem:
Der Spielverlauf hängt sehr von den Karten ab, die die Spieler nachziehen.
Und wenn man nicht die richtigen Karten bekommt, kann das sehr frustrierend sein.

Hiergegen gibt es die
Variante mit offenen Karten

Sämtliche Karten werden sortiert und offen ausgelegt. Es wird also ein Stapel mit Geldkarten, einer mit Füßen und je einer mit den vier Opferkarten gebildet.
Immer, wenn sich ein Spieler für die Aktion "Nachziehen" entscheidet, nimmt er sich drei beliebige der offen ausliegenden Karten. Das können gleiche oder verschiedene Karten sein.

Bekommt der Spieler auf irgendeine andere Art Karten – also z. B. durch ein Beuteplättchen, die Götter Depraccus und Gadicea oder die Völker Roma, Gallia oder Graecia – wird ausgewürfelt, welche Karte er bekommt.
Dazu wird jedem Stapel eine Würfelzahl zugeordnet; idealerweise der Geldkarte die 1, den Füßen die 2, und den Opferkarten die Zahlen 3-6, je nachdem, in welcher Reihenfolge sie ausliegen. Dabei wird die zusätzliche Karte durch die Gottheit Gadicea erst ausgewürfelt, nachdem der Spieler die drei Karten ausgewählt hat.

Immer wenn Karten gespielt werden – i. d. R. durch Bewegung, Einkauf oder Erwerb eines Götterplättchens – kommen diese Karten nicht auf den Ablagestapel, sondern werden offen auf die entsprechenden Stapel zurückgelegt, so dass sie wieder zur Verfügung stehen. Eine Ausnahme bilden hierbei die besonderen Geldkarten mit den Werten 2 bis 5. Diese kommen unwiederbringlich aus dem Spiel, sobald sie verwendet werden.

Wird ein Stapel leer, kann eine solche Karte nicht genommen werden, bis eine entsprechende Karte zurückgelegt wird. Wird die Zahl des Stapels gewürfelt, wird der Würfelwurf einfach wiederholt.


Es gibt noch ein paar weitere
Varianten für wenige Spieler

1. Halbgötter
Damit auch im Spiel zu zweit überhaupt die höherwertigen Halbgötter ins Spiel kommen, empfiehlt der Verlag Hans-im-Glück, ein paar Halbgottplättchen zu entfernen: Entfernt werden im Spiel zu zweit je zwei Halbgötter mit den Werten 1 und 2, im Spiel zu dritt je ein Halbgott mit den Werten 1 und 2.

Das ist eine Möglichkeit, eine andere ist jedoch besser und eigentlich auch einfacher:
Es werden zwei Stapel mit Halbgöttern gebildet, einer mit den Werten 1-3, ein weiterer mit den Werten 4-6. Wird bis zur ersten Wertung (nach der 3. Runde) der Stapel mit den Werten 1-3 nicht aufgebraucht, kommen die restlichen Halbgötter dieses Stapels aus dem Spiel, und es wird nur mit dem zweiten Stapel weitergespielt.

2. Füße und Säulen
Ferner empfiehlt der Verlag, dass bei zwei Spielern jeder Spieler das Spiel mit zwei weiteren Füßen und Säulen beginnt. Bei drei Spielern soll jeder Spieler mit einem weiteren Fuß und einer weiteren Säule beginnen.
Dies ist allerdings nicht notwendig und sogar schädlich, wenn mit der Variante mit offenen Karten gespielt wird. Im Gegenteil sollte jeder Spieler sogar mit weniger oder ganz ohne Säulen starten.

3. Götter
Insbesondere wenn mit der Mini-Erweiterung "Neue Untermieter" gespielt wird, empfiehlt es sich, von jedem Gott (auch von der neuen Eurora) jeweils einen herauszunehmen. Ansonsten wird es zu unwahrscheinlich, dass überhaupt alle Götter ins Spiel kommen.


Kommentare, Wünsche und Fragen bitte per Mail an mich!


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Das Urheberrecht für das Spiel Pantheon liegt beim Autor Michael Tummelhofer und beim Hans-im-Glück-Verlag.
Dies ist lediglich eine Fanpage und mit dem Verlag oder dem Autor nicht verbunden und nicht von ihnen geprüft worden.