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Rosenkönig / Texas
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Rosenkönig – Dornige Fehde für zwei ist ein Spiel von Dirk Henn,
das 1999 im Kosmos-Verlag erschienen ist.
Texas ist bereits 1993 im Verlag db-spiele erschienen,
einem von Dirk Henn mit seiner Partnerin gegründeten Kleinverlag.

Rosenkönig hat exakt dieselben Spielregeln wie Texas, nur die Thematik ist eine andere.
Und die Regionen heißen jetzt Gebiete :-)
Nachdem Rosenkönig nicht zuletzt durch die Rückendeckung des Kosmos-Verlags
das wesentlich bekanntere Spiel ist, wird im folgenden nur noch von Rosenkönig die Rede sein.


Nun aber zur Wertungsvariante:

Die Wertung am Spielende ist etwas unausgewogen.
Wer das größte Gebiet hat, hat fast sicher schon gewonnen,
selbst wenn der Gegner insgesamt viel mehr belegt hat.

Sinnvoll ist deshalb eine Punktverteilung nach folgendem Schema:

Gebietsgröße 1  -  1 Punkt
Gebietsgröße 9  -  45 Punkte Gebietsgröße 17  -  153 Punkte
Gebietsgröße 2  -  3 Punkte Gebietsgröße 10  -  55 Punkte Gebietsgröße 18  -  171 Punkte
Gebietsgröße 3  -  6 Punkte Gebietsgröße 11  -  66 Punkte Gebietsgröße 19  -  190 Punkte
Gebietsgröße 4  -  10 Punkte Gebietsgröße 12  -  78 Punkte Gebietsgröße 20  -  210 Punkte
Gebietsgröße 5  -  15 Punkte Gebietsgröße 13  -  91 Punkte Gebietsgröße 21  -  231 Punkte
Gebietsgröße 6  -  21 Punkte Gebietsgröße 14  -  105 Punkte Gebietsgröße 22  -  253 Punkte
Gebietsgröße 7  -  28 Punkte Gebietsgröße 15  -  120 Punkte Gebietsgröße 23  -  276 Punkte
Gebietsgröße 8  -  36 Punkte Gebietsgröße 16  -  136 Punkte Gebietsgröße 24  -  300 Punkte


Die Punkteberechnung sieht rechnerisch so aus:
Bei einer Gebietsgröße von n Feldern gibt es dafür soviele Punkte, wie die Summe aller Zahlen von 1 bis n lautet. Im Klartext: Für eine Gebietsgröße von 5 gibt es 15 (1+2+3+4+5) Punkte.
Man kann es auch anders rechnen: n*(n+1) / 2, im Beispiel also: 5*(5+1)/2 = 30/2 = 15.

Zugegeben, das ist nicht ganz leicht zu berechnen – aber dafür gibt es ja die Tabelle :-)

Auf diese Weise werden große Gebiete bei der Wertung immer noch bevorzugt, aber man hat mit vielen kleineren Gebieten immer noch durchaus gute Chancen.

Abgesehen von der Berechnung der Gebietspunkte bleibt die Wertung gleich:
Die Punkte aller eigenen Gebiete werden addiert. Wer die höchste Punktzahl hat, gewinnt. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler mit dem größten Einzelgebiet. Ist auch dieses gleich, gewinnt, wer die meisten Rosen auf dem Plan hat.

Meistens macht es übrigens keinen Unterschied, ob mit Wertungsvariante gespielt wird oder nicht. Aber so soll es ja auch sein.


Eine weitere Variante - für Glückspilze:


Die Karten werden nicht vor jedem Spieler offen ausgelegt, sondern jeder Spieler hält drei Karten auf der Hand.
Ein Spielzug besteht nun darin, entweder eine Karte auszuspielen, einen Rosenstein auf das entsprechende Feld zu legen und eine Karte vom Stapel nachzuziehen oder alle drei Karten abzulegen und drei neue Karten nachzuziehen.

Das Spiel wird auf diese Weise weniger taktisch, weil man nicht auf die Karten des Gegners achten muss, und verläuft entsprechend schneller.

Mir persönlich ist diese Variante allerdings ehrlich gesagt zu glückslastig, ich ziehe daher die Grundregeln mit der Wertungsvariante vor.


Natürlich lässt sich die Wertungsvariante mit der Glückspilzvariante kombinieren.


Kommentare, Wünsche und Fragen bitte per Mail an mich!


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Das Urheberrecht für das Spiel Rosenkönig liegt beim Autor Dirk Henn und beim Kosmos-Verlag.
Das Urheberrecht für das Spiel Texas liegt beim Autor Dirk Henn und beim Verlag db-spiele.
Dies ist lediglich eine Fanpage und mit den Verlagen oder dem Autor nicht verbunden und nicht von ihnen geprüft worden.